In Harmonie mit den Gesetzen der Natur

Die Qualität unseres Weines entsteht überwiegend im Rebberg und wird dann im Weinkeller nur begleitet. Das heisst, die Pflanze und der Boden müssen entsprechend betreut werden, damit der Saft bei der Gärung später alles enthält und nichts zugefügt werden muss. Unser Ziel ist es, das «Terroir» jedes unserer Weine spürbar zu machen. Indem wir die besten natürlichen Voraussetzungen für den Rebstock und die Zusammensetzung der Traube selbst schaffen. Im Zusammenspiel von Klima, Boden und Landschaft, Nacht- und Tages-Temperaturen, Niederschlags-Verteilung, Sonnenschein-Stunden, Hangneigung, Boden-Durchlässigkeit und vielem mehr bildet so jeder unserer Rebberge sein einzigartiges, charakteristisches «Terroir».

Wir arbeiten mit der Natur. Mit dem Rohmaterial Traube, das wir pflegen und mit Hilfe der Natur veredeln.

Cédric Besson-Strasser

Seit 2004 betreiben wir biologisch-dynamischen Weinbau und setzen auf Ganzheitlichkeit. Damit fördern wir die Bodenfruchtbarkeit, die Widerstandskraft des Rebstocks und die Qualität unserer Ernte. Biodynamisch heisst, wir stärken unsere Reben mit Tee- und Pflanzenpräparaten anstelle von Unkrautvernichtungsmitteln, künstlichen Düngemitteln und synthetischen Pflanzenschutzmitteln.

Zur organischen Düngung wird der hofeigene Kompost eingesetzt. Damit produzieren wir auf umweltschonende Art hochwertiges Traubengut, verbessern die Bodenfruchtbarkeit und fördern seltene Tier- und Pflanzenarten. Die Diversität von Kultur- und Wildpflanzen sowie Kleinstlebewesen bereichert das Bodenleben und macht den Boden zu einem lebendigen Organismus. Ein wichtiger Aspekt, der sich im Wein als «Geschmack des Terroirs» ausprägt.

Wir beobachten das Wetter, die Entwicklung der Vegetation und die Position des Planeten. Die Elemente bestimmen mit, wann welche Arbeit im Rebberg gemacht wird. Um dem Boden einen Impuls zu geben, wenden wir biodynamischen Präparate, wie zum Beispiel den Hornmist an. Infusionen von Brennnesseln-, Weiden oder Kamillentee setzen wir ein um die Reben zu stärken und möglichst frei von Krankheiten zu halten.

Nährstoffe liefert der hofeigene Kompost, unsere Ouessant-Schafe die nach der Ernte die Rebberge beweiden sowie die «Beikraut»-Pflanzen (Leguminosen) im Rebberg. Löwenzahn, verschiedene Kleesorten und beispielsweise die Ringelblumen arbeiten in der Tiefe und liefern den Mikroorganismen im Boden und den Nützlingen darauf Futter. Nebst ihrer Aufgabe als Nährstofflieferanten halten diese Pflanzen den Boden am Hang zusammen und verbessern seine Struktur.

Die Biodynamie ergibt lebendigere Weine. Weine, die Emotionen auslösen.

Nadine Besson-Strasser
2014

Jubiläum

30 Jahre Jubiläum Winzerkeller Strasser.

2013

Biodynamie

Wir sind biozertifiziert! Unser Betrieb ist in Umstellung zum biologisch-dynamischen Weinbau.

2011

In allen Schweizer Zügen

Unser Riegelhüsli Riesling-Sylvaner sowie der Uhwieser Räuschling werden von der Elvetino in allen Schweizer Zügen angeboten. Ausgewählt wurden die Weine vom Branchenverband ZH und der Elvetino AG. Unser Logo sowie unsere Etiketten werden komplett erneuert, entdecken Sie die neue Linie direkt bei uns im Winzerkeller!

2009

Trauer & Freude

Albert Strasser, unser Betriebsgründer verstirbt mit 58 Jahren an den folgen seiner Krebskrankheit. Nadine und Cédric Besson-Strasser übernehmen den Betrieb. Im November kommt Jael Emilie, unser Sonnenschein auf die Welt.

2006

Neues aus Glas

Der Glasstopfen (Vinolok) hält Einzug im Winzerkeller. Der Gewürztraminer mit seinem aromatischen Duft wird als erster Wein mit dem neuen Glasverschluss verschlossen.

2005

Cédric & Nadine

Cédric Besson, diplomé en Oenologie und Nadine übernehmen die Verantwortung für einige Rebberge und die Kelterung.

2004

One Twenty

Kreation des One Twenty von Nadine, Präsentation von Schokolade & Wein - eine aussergewöhnliche Begegnung mit viel Erfolg.

2003

Jahrhundertsommer

Die Sonne treibt die Oechslgrade in den Himmel, Nadine Strasser schliesst Ihre Ausbildung zum Ingenieur in Oenologie ab und übernimmt die Kelterung des sonneverwöhnten Jahrganges.

2002

Neues Weingut

Bezug des neuen Weingutes direkt oberhalb dem Rheinfall.

2001

Platzmangel

Aus Platzmangel im Riegelhüsli planen wir eine neue Rebsiedlung.

2000

Weltausstellung

Unser Uhwieser Räuschling wird im Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Hannover ausgeschenkt.

1997

Kantonsratswein

Der Zürcher Kantonsrat wählt unseren Räuschling und Pinot Noir als offiziellen Kantonsratswein.

1996

Online

Der Winzerkeller Strasser geht online mit dem heissbegehrten Domainenamen www.wein.ch.

1995

Blauer Zweigelt

Pflanzung der ersten Parzelle mit Blauer Zweigelt – als erste Winzer in der Schweiz.

1993

Erster Winzersekt

Die Cuvée Regina, sowie Beginn mit Barriqueausbau für den Albi.

1990

Meisterpüfung

Meisterpüfung Albert Strasser und dank zuätzlicher Rebfläche Umstellung auf Weinbau als Vollerwerb.

1985

Eigenkelterung

Erste Eigenkelterung im Riegelhüsli.

1984

Weinverkauf als Hobby

Beginn Weinverkauf als Hobby aus dem ersten Rebberg in Uhwiesen dem "Chlosterberg".